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Winterspass mit Schneeschuhen

Durch verschneite Landschaften stapfen - das macht den Reiz des Schneeschuhwanderns aus. Dieser Wintersport lässt die Herzen für Naturliebhaber höher schlagen. Zudem ist Snowshoeing ein spaßiges Training für die ganze Familie.

Schneeschuhlaufen ist ein faszinierendes Outdoor-Erlebnis für Jung und Alt. Sportlich erprobte Abenteurer und Entdecker kommen dabei genauso auf ihre Kosten wie untrainierte Anfänger. Denn das Laufen mit Schneeschuhen ist schnell gelernt, und die Größe der Herausforderung kann jeder selbst bestimmen: Von Genuss durch flaches Terrain bis hin zu alpinen Grenzerfahrungen ist alles möglich. Es bedarf keiner umfangreichen Ausrüstung. Schneeschuhe und Stöcke können in den meisten Wintersportorten gemietet werden.
Auch der Fitness Faktor des Schneeschuhlaufens kann sich sehen lassen. Der zusätzliche Einsatz der Stöcke macht aus dem klassischen Schneeschuhwandern ein effektives Ganzkörpertraining. Die Intensität der Belastung hängt von Tempo und Gelände ab. Gesund ist die Bewegung in der kalten, frischen Luft aber allemal.
Anfänger starten am besten in flachem Gelände und bei niedrigeren Schneehöhen. Das erfordert weniger Kraftaufwand und erleichtert die Gewöhnung an die Schneeschuhe. Als erste Tour ist eine geführte Wanderung empfehlenswert.

Technik Schneeschuhlaufen

Technik

Schneeschuhlaufen ist im Grunde nichts anderes als Schneeschuhwandern mit Stöcken. Eine Gleitphase wie beim Skifahren oder Langlauf gibt es nicht. Daher ist die Technik schnell gelernt. Führen Sie einfach wie beim Nordic Walking Arme und Beine im Diagonalschritt nach vorne. Gehen Sie dabei im "Storchenschritt": Ziehen Sie die Oberschenkel relativ hoch, um die Beine aus dem tiefen Schnee zu bekommen. Bergauf und bergab sollten Sie darauf achten, dass Ihr Körperschwerpunkt immer exakt über den Füssen liegt. Bei Steilphasen verhindern die Harscheisen unter den Schneeschuhen ein Abrutschen. Beim Queren eines Steilhanges winkeln Sie die Fußgelenke seitlich ab und verlagern Ihr Körpergewicht bergwärts, um möglichst viel Kraft auf die seitlichen Steigeisen zu übertragen.